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Marie & Pünktchen

„Wuff, Wuff, Wuff!“ kommt ein kleines braunes Etwas um die Ecke. Marie kennt Pünktchen ja noch gar nicht. Er war gestern, als sie angekommen ist gerade bei der Arbeit. Pünktchen ist ein Therapiehund. Er hilft Kindern und Erwachsenen, denen es gerade nicht so gut geht, damit sie sich wieder besser fühlen.

Aber was ist nur mit Pünktchen heute los? Er schaut Marie aus ganz traurigen Augen an.

„Ach, versteht mich doch eh keiner“, grummelt er vor sich hin. Allerdings hat Pünktchen nicht mit Marie gerechnet. Marie hat sich nämlich ein ganz besonderes Talent erhalten. Viele Menschen haben das gleiche Talent, aber leider nützen es nur noch wenige. Marie hat ein ganz klares und liebevolles Wesen und versteht die Menschen, Tiere oder Gegenstände, die ihr begegnen auf eine ganz besondere Art und Weise. Sie hat noch nicht verlernt mit dem Herzen zu hören und zu sehen. Und daher kann sie auch Pünktchens Gejammer verstehen.

„Was ist denn mit Dir? Wie heißt Du denn?“ fragt Marie bei Pünktchen nach.

„Wie jetzt?“ ist Pünktchen ganz erstaunt, „Du verstehst mich?“ Pünktchen ist überwältigt voll freudiger Erregung und überrascht. So lange schon ist ihm keiner mehr von diesen Zweibeinern begegnet, die ihn auch hören können. Er ist nun tagein und tagaus damit beschäftigt Menschen zu helfen. Menschen wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder ihnen wieder etwas Vertrauen beizubringen. Leider verstehen die Menschen ihn aber schon lange nicht mehr. Bis jetzt.

„Natürlich verstehe ich Dich. Mein Name ist Marie. Ich bin erst seit gestern hier. Und wer bist Du denn jetzt? Und warum sind Deine Augen so traurig?“

„Ich bin Pünktchen. Ich bin hier der Therapiehund. Aber irgendwie bin ich es gerade so leid. Ich glaube ich habe das Wichtigste verloren.“ Meint Pünktchen zu Marie. Marie ist an Ihrem Gegenüber sehr interessiert und natürlich fragt sie sogleich nach. „Was meinst Du denn damit Pünktchen?“

„Weißt Du Marie“, beginnt Pünktchen „ich bin hier, weil so vielen Menschen schlimme Dinge widerfahren sind und sie das Vertrauen verloren haben. Meine Aufgabe ist es, ihnen das Vertrauen wieder näher zu bringen. Sie mit meiner Nähe und Wärme daran zu erinnern, dass sie nie alleine auf dieser Welt sind und das nichts auf dieser Welt wirklich schlimm ist, außer man selbst entscheidet das so. Jede Herausforderung oder jedes Problem das uns begegnet ist gleichzeitig unsere Chance etwas anders zu machen – wenn man es nur will. Jetzt allerdings ist mir mein eigenes Vertrauen verloren gegangen und ich weiß nicht mehr was ich machen soll“.

Marie ist sichtlich besorgt über das Abhandenkommen von Pünktchens Vertrauen und versucht nun wieder auf die Spur des abtrünnigen Vertrauens zu kommen. „Wo könntest Du denn das Vertrauen verloren haben Pünktchen?“ fragt Marie.

„Ach Marie, wenn ich das wüsste“, antwortet ein verzweifeltes Pünktchen. Marie hat natürlich schon längst beschlossen Pünktchen zu helfen. „Wir gehen jetzt Dein Vertrauen suchen“, sprach sie geschwind und hüpft mit Pünktchen an der Seite fröhlich Richtung Wiese davon.

„Quack, Quack. Wohin so geschwind?“ Kommt ein Seitenruf aus dem Badeteich. Hier zwinkert sie ein grün glitzernder Frosch mit fröhlichen Augen an. „Wir müssen Pünktchens Vertrauen suchen, das hat gerade einen Ausflug gemacht und vergessen Pünktchen mitzunehmen“, meint Marie. „Hast Du es vielleicht gesehen?“

„Quack, wie sieht das denn aus, Dein Vertrauen?“ wendet sich der Frosch an Pünktchen.

„Mein Vertrauen ist wie ein ganz warmes und sicheres Gefühl, das durch meinen ganzen Körper strömt. Es ist wie das Sonnenlicht, das glitzert nur mit etwas mehr rosarot und erfüllt jede Faser meines Körpers. Es kräftigt meine Muskeln und bringt meine Augen zum Strahlen. Es bringt mich zu Höchstleistungen und verleiht mir das Gefühl, dass ich alles schaffen kann, was ich möchte.“ Beschreibt Pünktchen sein Vertrauen. „Im Moment fühlt sich alles so leer an. Es ist wie wenn jemand den Lichtschalter ausgemacht hat oder den Stromstecker aus der Steckdose gezogen hat. Ich fühle mich nur wie ein Schatten meiner selbst im Moment.“

„Quack, also wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist Dein Vertrauen also genauso groß wie Du, sieht aus wie Du, nur das es innendrin rosa glitzert und Wärme ausstrahlt? Sehe ich das richtig?“ meint der Frosch.

Marie und Pünktchen schütteln beide bekräftigend ihre Köpfe und Pünktchen antwortet: „ Ja genau, das ist es!“

„Quak, also heute Morgen, als die ersten Tautropfen mein Blätterbett durchnässt haben, da war mir als ob so etwas Richtung Bach gelaufen wäre. Versucht es doch mal dort. Ich würde Euch ja gerne begleiten, aber meine kleinen Kaulquappen sind noch nicht wach und im Moment sind sie so quirlig das ich sie behüten und beschützen muss.“

Marie und Pünktchen bedanken sich und gehen gemeinsam Richtung Bach weiter. Plötzlich sehen sie ein Glitzern in der Sonne am anderen Ufer des Baches. Könnte das Pünktchens Vertrauen sein?

Da tanzt etwas auf der Lichtung mit einem rosaroten Glitzern. Aber was ist das? Es ist nicht alleine sondern es tanzt mit einem leuchtend weißen Glitzerwesen. In diesem weiß sind allerdings noch ganz viele andere Farben enthalten. Was das wohl sein könnte?

Pünktchen und Marie wollen jetzt natürlich unbedingt hinüber, auf das andere Ufer des Baches. Nur der Bach führt jetzt gerade das Schmelzwasser aus den Bergen und hat so mehr Wasser als sonst. Marie fragt Pünktchen, ob nicht irgendwo eine kleine Brücke ist und da hat Pünktchen eine Idee.

„Da vorne ist ein großer mächtiger Baum, der ist vor 3 Wintern umgestürzt, hat aber immer noch seine Wurzeln und liegt nun quer über den Bach. Der Lebenswille und der Wächter dieses Baumes sind so stark, dass er trotz der Erdlage jedes Jahr wieder zum Blätter treiben anfängt. Der ist nur einige Meter weit weg, lass uns das dort versuchen“, meint Pünktchen zu Marie.

Gesagt getan. Der Baum ist nicht zu übersehen, groß und mächtig liegt er quer über den Bachlauf, so hoch, dass man darüber balancieren könnte. Allerdings gibt es natürlich kein Geländer. Marie denkt nicht lange nach, sie vertraut sich selbst und ist schon auf halbem Weg auf dem Baumstamm, mit voller Dankbarkeit für den Großmut des Baumes, der sich als Brücke zur Verfügung stellt. Auf einmal hält sie inne – Pünktchen ist noch immer am Ufer. Er betritt den Baum einfach nicht. Marie dreht sich zu ihm um und fragt nach, was los ist, warum er nicht zu ihr kommt.

„Ach Marie, ohne mein Vertrauen getraue ich mich nicht auf den Stamm. Ich bin so unsicher und hab Angst ins Wasser zu stürzen und weggetrieben zu werden. Ich fühle mich gerade so klein und unscheinbar.“ War Pünktchens Antwort an Marie.

Mit tiefer Stimme meldet sich nun der Baum zu Wort – es ist eine Eiche, ein alter und mächtiger Baum mit einem eigenen Zauber in sich. „Komm Pünktchen, vertraue mir – ich biete Dir sicheren Stand und eine breite Basis, über die Du sicher mit Deinen 4 Pfoten laufen kannst. Ich behüte Dich und beschütze Dich. Das Wasser, dessen Kraft Du gerade fürchtest, ist Dein bester Freund. Es ist nur außer Rand und Band, weil es sich so über den Frühjahr und die neue Kraft der Sonne freut. Wenn Du Dir selbst nicht vertrauen kannst, dann vertrau uns. Wir halten zusammen und wir machen es ganz einfach gemeinsam.“

Marie ist zu Tränen gerührt und ihr Herz pocht ganz laut in Ihrer Brust – sie hat noch nie so berührende Worte von so einem kraftvollen und starken Stamm – mit tiefen Wurzeln gehört. Sie hat sich natürlich schon umgewandt und zu Pünktchen zugedreht. Sie geht nun auf Pünktchen zu und berührt sanft sein weiches Fell.

„Komm Pünktchen, ich bin bei Dir und so wie Du so oft Dein Vertrauen für andere gegeben hast, schenke ich Dir jetzt einen Teil meines Vertrauens – es ist genug für alle da. Lass uns gemeinsam gehen und ganz langsam über diesen wunderbaren Stamm spazieren. Danke Dir, Herr Baum für Deine Worte und dein Dasein.“ Schritt für Schritt gehen die Beiden nun über den Stamm. Vorsichtig und achtsam gehen sie gemeinsam über den alten Baum, der ihnen gut dient und noch versucht ihre Schritte auszubalancieren, damit ihm keiner der beiden ins Wasser fällt.

Ganz langsam und vorsichtig klettern Marie und Pünktchen nun am anderen Ufer über die Wurzeln. Achtsam berühren sie die halb in der Luft hängenden und halb in der Erde verankerten starken Wurzeln. „Wie machst Du das nur lieber Baum?“ bewundert Marie den halb entwurzelten und doch so lebendigen alten Baum.

„Weißt Du Marie, ich stehe schon so lange hier und begleite diesen kleinen glitzernden Bach. So viele Winter, so viele Sommer. Ich habe Schneeschmelzen und die November Regen und Stürme erlebt. Ich bin schon so lange hier. Ich bekomme sehr viel Besuch sowohl von Euch Menschenkindern als auch von den Vierbeinigen Freunden. In und auf mir leben ganze Eichhörnchen Familien, Vogelfamilien kommen jedes Jahr wieder in meinen Ästen Ihre Nester zu bauen. Die Jungvögel sind so lange Jahre aus den Nestern heraus auf meine Äste gehüpft. Sie haben sich den Wind um die Nase wehen lassen und die ersten Sonnenstrahlen auf ihren noch nicht ganz stabilen Flügeln genossen. Sie sind dann von mir aus gestartet, haben Ihre ersten Flugversuche gemacht und sind dann mehr oder weniger sanft auf ihren Hinterteilen am Boden gelandet. Ich gehöre hier her. Das hier ist mein Platz auf dieser Erde. Ich nehme den hier gerne ein und fülle ihn aus. Hier darf ich leben und auch nähren. Meine Eicheln haben dem kleinen Eichkätzchen, was schon so lange mein Begleiter ist, schon durch so manchen langen Winter gebracht. Ich wüsste nicht, was ich sonst tun sollte als hier zu sein. Bis vor ein paar Wintern dieser Schneesturm kam, und mich zu Fall gebracht hat, war ich ein sehr stolzer und prächtiger Baum. Ich hatte dann die Wahl. Liegen bleiben und sterben oder die mir noch verbliebenen Wurzeln nützen und mich regenerieren und neuen Lebenssaft tanken. Ich bin sehr dankbar, dass die Menschen, die den Grund hier bebauen mich diese Wahl haben treffen lassen. Sie hätten auch diese grässliche Säge nehmen können und meine letzten Wurzeln in Muttererde durchtrennen. Der Herr vom Haus ich glaube Du hast ihn bereits getroffen Marie, ist damals nach dem Sturm zu mir gekommen. Er hat gesehen, wie es mir geht und mich mit seinen Händen berührt. Ich weiß nicht genau, was er gemacht hat, aber danach war für mich klar, meine Zeit hier ist noch nicht vorbei. Ich darf hier noch bleiben und habe mir mit dem Bach eine neue Aufgabe vereinbart. Ich bin jetzt hier die Brücke. Was glaubst Du wie viele Freunde hier rüber hüpfen? oder Vögel mich als Landebahn benützen? Sie landen dann auf mir und genießen die Ruhe um frisches, klares Wasser zu trinken. Ganz besonders oft kommt mich diese kleine Glückskatze von eurem Hof besuchen – Pünktchen kennt sie.“

Marie und Pünktchen haben dem alten Baum voller Bewunderung zugehört. Ganz leise sagt Marie, „Es muss schön sein, seinen Platz hier gefunden zu haben. Genau zu wissen, wo man leben kann und will. Ein Zuhause zu haben.“

„Ja hast Du das etwa nicht?“ wendet sich Pünktchen ganz erstaunt an Marie. „Lass uns ein andermal weitersprechen. Vielen Dank für Deine Worte lieber Baum“, lenkt Marie ab. „Wir müssen jetzt weiter, damit wir Pünktchens Vertrauen wiederfinden. „

Mit neuen Gedanken und einem für Marie etwas ungewöhnlichen Gefühl gehen die beiden auf Zehenspitzen weiter zu der Wiese, auf welcher sie das Glitzern wahrgenommen haben. Leise treten sie näher und beobachten ein rosarotes Etwas, das annähernd Pünktchens Größe und Figur hat. Aber es ist fast durchsichtig und irgendwie nicht greifbar. Pünktchen und Marie blicken sich fragend an. Was das wohl sein kann?

Es wirkt wie ein rosaroter Wirbelwind, der aber nur aus Licht zu bestehen scheint. Wie ein Regenbogen sieht er aus, nur rosa. Genauso spannend ist es aber auch dem zweiten Etwas zuzusehen. Sie ist der ersten ganz ähnlich, nur weiß gelb glitzernd und von der Form her wirkt es eher wie ein kleines Mädchen.

„Entschuldigt bitte die Störung,“ spricht Marie mit leiser Stimme um die Beiden nicht zu erschrecken. Die Wirbel halten inne und wenden ihre Aufmerksamkeit Marie und Pünktchen zu.

„Wir sind auf der Suche nach Pünktchens Vertrauen. Kennt ihr das vielleicht?“ bemüht sich Marie trotz des Staunens in ihr um ruhige Worte. Das rosa Etwas hat sich bereits Schnauze an Schnauze zu Pünktchen gesellt und blickt ihm in die Augen.

„Natürlich,“ antwortet es sanft Marie. „Ich bin Pünktchens Vertrauen. Ich wollte nur mal wieder lachen und Spaß haben. Deswegen habe ich mich heute Nacht selbständig gemacht. Weißt Du Marie, Pünktchen ist immer nur für alle anderen da. Er kümmert sich um so viele Zweibeiner, ob groß ob klein, dass ich mir richtig zerteilt vorkomme. So oft gibt er mich einfach her. Schickt mich mit den anderen mit. Aber irgendwie bin ich ihm gleichgültig geworden, zumindest fühlte es sich so für mich an.“

Pünktchens wunderbaren sanften braunen Augen füllen sich mit Tränen. „Oh mein liebes Vertrauen, es tut mir so leid, dass ich auf Dich vergessen habe. Ich war so bei den anderen das ich auf Dich genauso wie auf mich selbst vergessen habe. Als ich heute früh aufgewacht bin, und Du nicht mehr da warst, habe ich erst bemerkt, wie wichtig Du für mich bist. Ohne Dich fühlt es sich so leer an in mir.“

Gerührt beobachtet Marie die Beiden. Das zweite helle Etwas ist auch ganz ruhig geworden und beobachtet.

„Liebes Vertrauen, darf ich Dich von ganzem Herzen bitten, Dich wieder auf mich einzulassen? Ich werde von nun auf Dich achten, genauso wie auf mich. Ohne Dich ist die Welt nicht mehr bunt und es kommt mir alles so leer und sinnlos vor. Was kann ich für Dich tun, damit Du Dich mit mir wieder wohl fühlst?“ bittet ein berührtes Pünktchen sein Vertrauen.

„Sei einfach bewusst und achtsam. Mit mir und mit Dir. Dann können wir beide zusammen – verbunden – Großes bewirken. Du Pünktchen, mit Deinem liebevollen und fürsorglichen Wesen, der bereit ist allem und jedem zu helfen und zu unterstützen und ich als Dein uneingeschränktes Vertrauen. Vertrauen in Dich selbst und in alle anderen. Denn wenn Du Ihnen zutraust, dass sie selber vertrauen, dann können Sie das auch! Ich habe heute nämlich auch etwas gelernt.“ Dankbar blickt Pünktchens Vertrauen zu dem anderen Etwas auf der Wiese. „Ich habe heute die Leichtigkeit kennen gelernt. Und diese neue Erfahrung nehme ich jetzt zu Dir mit Pünktchen“, sprach das Vertrauen.

Marie blinzelte kurz mit den Augen. Das hat jetzt für einen Moment so ausgesehen, wie wenn man direkt in die Sonne blickt. So ein starkes Strahlen umgab Pünktchen. Wie wenn ein Stern entsteht.

„Wuff, wuff, wuff!!!“, bellt Pünktchen freudig, wedelt mit dem Schanz und beginnt eine Melodie zu bellen. Er ist rundherum glücklich. Seine Pfoten treten wieder sicher auf der Erde auf und sein „Gesang“ wird nun von vier trappelnden Pfoten wie bei einem Indianertanz begleitet.

Marie lächelt und Pünktchen hat nun ein inneres Strahlen der Zuversicht und der Sicherheit in sich selbst mit dabei.

„Ich bin so glücklich! Marie, Du hast ja keine Ahnung wie schön das gerade ist. Ich bin wieder komplett! Mir ist wieder ganz warm ums Herz und ich könnte die ganze Welt aus den Angeln heben so stark bin ich.“ Bellt Pünktchen freudig und lauthals durch die Gegend.

Plötzlich hält Pünktchen inne. „Danke“, sagt er zu dem hellen Etwas. „Danke, dass Du meinem Vertrauen gezeigt hast wer Du bist und wie Du Dich anfühlst. Ich liebe dieses neue Gefühl das jetzt noch dazu gekommen ist.“

Marie selbst war schon etwas unwohl geworden. Das helle Etwas zieht sie auf eine magische Art und Weise an, aber irgendwie ist ihr ganzer Mut auf einmal verflogen und sie traut sich nicht mit dem Etwas zu sprechen.

„Gerne Pünktchen,“ sagt das helle Etwas. „Es war so vereinbart zwischen uns, dass wir uns genau hier, genau jetzt, alle an diesem Ort hier begegnen.“

„Wer bist Du?“ fragt Pünktchen jetzt ganz sanft und Marie blickt dem hellen Etwas das erste Mal in die Augen.

„Ich bin die Leichtigkeit“, sprach das Etwas.

Wie es mit Marie und der Leichtigkeit weiter geht und was es damit auf sich hat, lest bitte in der nächsten Geschichte. Wenn Du selbst oder Dein Kind einen Impuls bekommen hast, wie Marie für Euch aussieht und welche Freunde Ihr begegnen, dann bitte nimm ein Blatt Papier und Farben und zeige uns Deine Marie und Ihre Freunde aussehen. Schickt es an info@zaubersterne.org und werdet so ein Teil der Geschichte. Euer Bild wird in die nächsten Geschichten integriert und so darf Marie auch ein Teil von Euch sein.